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Eckdaten in Stichworten 1951 Gründung der Winzergenossenschaft Mitglieder: 44
1976 25 Jahre WG
Mitglieder: 284 Rebfläche: 130 Hektar Kapazität: 1,6 Millionen Liter
1978 Beginn der konkreten Planung; Kauf des Geländes; Baubeginn im Herbst
1979 Erste Einlagerung
1980 Beendigung der Bauarbeiten; Einweihung; Neugestaltung der alten Winzergenossenschaft
1975 Beginn der Planungen + Sanierung des Hauptgebäudes zu einem modernen Ladengeschäft, Arztpraxis und Wohnungen
1984 Beginn der Planung + Neubau des Winzerstübchens
1998 Fusion mit der Winzergenossenschaft Ortenberg
2001 50 Jahre WG
Mitglieder: 542 Gesamtfläche: 200 Hektar Ertragsrebfläche: 183 Hektar Kapazität: 3 Millionen Liter
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Geschichte der Gengenbacher Winzergenossenschaft
Wir wissen es nicht genau aber man vermutet, dass bereits die alten Römer ihren ersten Wein in Gengenbach getrunken haben. Fest steht, findige Gengenbacher Mönche haben bereits im 9. Jahrhundert n. Ch. um Ihre Höfe „Rebwürzlinge“ gepflanzt. Gengenbacher Reben können als die Väter vieler Ortenauer Weine bezeichnet werden.
Die Gründung der Gengenbacher Winzergenossenschaft im Jahre 1951 war nur eine logische Folgerung aus den wirtschaftlichen Gegebenheiten. Der Fasswein ging schlecht, gefragt waren zunehmend Flaschenweine. Doch wer diesem Trend Folge leisten wollte, musste investieren. Nicht nur in neue Betriebsmittel, auch in moderne Marketingtechniken. Was also tun?
Weitsichtige Gengenbacher Bürger stellten die Weichen für die Gründung einer Winzergenossenschaft. Stellvertretend für andere seien hier Bürgermeister Schrempp, Stadtrat Geiger und der langjährige Präsident des Badischen Weinbauverbandes Eugen Lang genannt. Die Gründungsversammlung am 08. April 1951 wählte Josef Zapf als Vorsitzenden, Johann Schmalz und Josef Geiger als seine Stellvertreter.
Mit 818 hl Fassraum ging die junge Genossenschaft in die erste Weinlese.
Der Geschäftsbetrieb entwickelte sich so gut, dass im nächsten Jahr bereits eine große Zahl Diersburger Winzer beitrat. Ein Gewinn für alle. Denn die neuen Mitglieder waren durch ihre Eigeninitiative im Rebenaufbau für viele Gengenbacher Weinbauern ein Vorbild. Sieben Weinbaugemeinden lieferten nun ihr Traubengut an die Gengenbacher Winzergenossenschaft.
Diese sind in alphabetischer Reihenfolge Berghaupten, Bermersbach, Diersburg, Gengenbach, Ohlsbach, Reichenbach und Schwaibach.
Seit 1998 gehören nun auch die Ortenberger Winzer dazu. Aus wirtschaftlichen Gründen hat sich die kleinere Winzergenossenschaft Ortenberg mit einer Fläche von 38 Hektar entschlossen mit der Gengenbacher Winzergenossenschaft zu fusionieren. Die alten Gebäude der Ortenberger Winzergenossenschaft dienen nur noch als Lagerreserve. Die Weinverkaufsstelle heute „Enoteca“ blieb erhalten.
Die Erfolgskurve ging steil nach oben. Schon 1960 und 1970 erfolgten wesentliche Erweiterungen.
Auch die Zahl der Mitglieder stieg. Ursprünglich waren es 44, im 25. Jubiläumsjahr zählte man bereits 284 Winzer, heute sind es 504 Mitglieder, die sich um ca. 191 Hektar bepflanzte Rebfläche kümmern.
Bereits 1978 begann man mit der Planung eines modernen computergestützten Systems um die Produktivität der Kellerei zu erhöhen. Diese Erweiterung war im Gengenbacher Stadtkern allerdings nicht zu bewerkstelligen. Bereits in den vorausgehenden Jahren hat sich die Verkehrssitution immer zur Traubenablieferungszeit zum Verkehrschaos ausgeweitet. Somit war eine Neuorientierung in Sachen Standort und Erneuerung der bestehenden Anlagen absehbar.
1979 wurde die heutige Kellerei an ihrem jetzigen Standort eingeweiht. Ein Jahr später sollten die Büroräume und verschiedene Probierstuben folgen.
Die Winzergenossenschaft Gengenbach verdankt ihren heutigen Qualitätsstandard der gelungenen Symbiose von bewährten Arbeitsmethoden und moderner Kellertechnik.
Wir Mitarbeiter sind stets bestrebt durch Fort- und Weiterbildung Sie verehrte Kundschaft in den Mittelpunkt unseres Interesses zu stellen, um Ihnen ein höchstes Maß an Fachwissen und Kompetenz über unseren Wein zukommen zu lassen.
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